Akteure

Das Team

 

Organisationsteam2015

Laura Müller

Die Flexibilität meines Politik-, Philosophie- und Ökonomik-Studiums an der Universität Witten/Herdecke hat mir den ständigen Freiraum gelassen, die interdisziplinären Theorien meines Studiums mit der Praxis abzugleichen und zu erweitern.

Beruflich konnte ich dabei sowohl Erfahrungen im Bereich Krankenhausmanagement als auch im Personal Recruiting des Gesundheitswesens sammeln. Die Organisation des Kongresses für Familienunternehmen bietet mir die Chance, eine für mich neue Unternehmensform mit besonderen Leitungs- und Eigentumsstrukturen kennenzulernen und mein Studium und meine Fähigkeiten erneut durch ein spannendes und forderndes Projekt zu erweitern.

Nach Abschluss meines Studiums möchte ich mich neuen Herausforderungen in der Praxis stellen, um darauf aufbauend mein Masterstudium zu beginnen. Dabei freue ich mich, die vielseitigen Erfahrungen aus der Konzeptionierung und Durchführung des 18. Kongresses für Familienunternehmen praktisch einzubringen.

mueller

Kim Catalina Pöckler

Perspektivenvielfalt und die Reflexion gesellschaftspolitischer Paradigma – das Erlernen dieser Fähigkeiten waren meine persönliche Zielsetzung meines nun abgeschlossenen Studiums der Philosophie, Politik und Ökonomik an der Universität Witten/Herdecke. Als Mitgründerin des Bildungsprojektes Rock Your Life! Witten e. V. hatte ich bereits die Chance Projekte, Workshops und Seminare im Bereich Bildung und Jugendarbeit zu gestalten und umzusetzen.

Hierbei haben mich stets Aktualität, Gesellschaftsrelevanz und die hohe Anzahl an divergenten Charakteren und Sichtweisen fasziniert und zum Weiterdenken angeregt. Genau diese Diversität begeistert und motiviert mich heute am Kongress für Familienunternehmen:

Familie, Unternehmen, Gesellschaft. Jung und Alt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich freue mich auf einen Kongress, für den ich mit einem großartigen Team einen Raum schaffen durfte, in dem mit „Eigentum verpflichtet“ ein kontroverses und zukunftsrelevantes Thema mit spannenden Menschen divers diskutiert werden kann und gesellschaftsrelevante Fragen vorangetrieben werden können.

poeckler

Marius Lorenz

Gemäß dem Esprit engagé studiere ich seit 2013 Business Economics an der UW/H. Stets auf der Suche nach neuen Entwicklungsfeldern konnte ich bereits branchenübergreifende Praxiserfahrung im Vertrieb eines Maschinenbauers, im Firmenkundengeschäft einer Großbank sowie in der Strategieberatung sammeln. Ideenvielfalt, Zielstrebigkeit in der Umsetzung sowie Unternehmergeist sind die Tugenden, die mir die Mitwirkung in der Organisation des Kongresses immer aufs Neue abverlangte.

So verlangt die Organisation des Kongresses, sich dem Phänomen „Familienunternehmen“ zu stellen, und dies vor dem Hintergrund, unkonventionelle Pfade der Organisationsarbeit durch das Zusammenwirken eines starken Teams zu gehen. In der Zukunft werde ich mich intensiv mit den Thematiken Innovation und Unternehmensentwicklung, u. a. im Kontext von Familienunternehmen, auseinandersetzen.

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Lukas Miggo

Die Entscheidung, an der UW/H Philosophie, Politik und Wirtschaft zu studieren, habe ich im Jahr 2013 sehr schnell getroffen. Nirgends sonst findet man ein so freies, unternehmerisch gestaltetes Studium. Und nichts vereint diese beiden Aspekte besser als der Kongress für Familienunternehmen. Neben einer spannenden Thematik, die höchst intensive Vorbereitung fordert, bieten vor allem die Gespräche mit unterschiedlichsten Unternehmern und Professoren nicht zu vergleichende Einblicke ins Familienunternehmertum.

Dank der großen Herausforderungen der Kongressorganisation ergab sich eine Vielzahl von Chancen, die mein Interesse für Familienunternehmen nachhaltig bestärkt haben. Besonders die Konzeptionierung und inhaltliche Ausgestaltung des Kongresses hat mich dabei fasziniert und inspiriert, sodass ich nun weiter im Bereich der Familienunternehmen als „Wittener Generalist“ arbeiten und forschen werde.

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Christian Scherpel

Als potenzielle fünfte Generation eines Familienunternehmens war nach der abgeschlossenen Berufsausbildung ein Studium in Witten Pflicht, um den wachsenden Komplexitätsanforderungen des modernen Unternehmensalltags gerecht werden zu können. Die Organisation des Familienunternehmerkongresses bringt mich aktuell in die einzigartige Lage, spannende Gedanken, Ideen und Konzepte von Familienunternehmern kennenzulernen und dadurch meinen eigenen Weg als Nachfolger zu finden. Durch die intensive Beschäftigung mit unserem Thema „Eigentum verpflichtet“ konnte ich diesem Grundsatz unternehmerischen Handels eine eigene Bedeutung geben, der mich auf meinem Weg in die operative Nachfolge begleiten wird.

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Universität Witten/Herdecke

 

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer staatlichen Anerkennung und Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein. Seit rund drei Jahrzehnten gehen von der UW/H wichtige Impulse für Forschung, Lehre und Gesellschaft aus. Als Universität in nicht-staatlicher Trägerschaft steht die UW/H für eine tatkräftig praktizierte Reform der klassischen Alma Mater, welche die Tradition eines humanistisch geprägten Bildungsverständnisses einerseits fortführt, diese andererseits aber auch an die aktuellen Bedingungen und Anforderungen einer wissensbasierten Gesellschaft anpasst. In der konsequenten Fortsetzung des Humboldt`schen Bildungsideal versteht sie sich dementsprechend als eine unternehmerische Universität im Sinne der Einheit von Forschung und Lehre sowie von wissenschaftlicher Dienstleistung, praxisnaher Erprobung und gesellschaftlicher Verantwortung. Theoriebasierte und praxisorientierte Wissensvermittlung gehen an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Die Rolle der Hochschulen in der Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren radikal verändert. Zwar gehören Forschung und Lehre nach wie vor zu den Kernaufgaben einer jeden Universität, doch haben sich die Erwartungen, die jenseits von Forschung und Lehre an Universitäten gestellt werden, deutlich erweitert. Die „Mission Gesellschaft“ als die zukünftig dritte Säule der Universitäten gehört seit ihrer Gründung zum Selbstverständnis der UW/H. Der in der Eröffnungsrede Alfred Herrhausens zur Gründung der Universität Witten/Herdecke ausgesprochene Gedanke vom engagierten Geist, „der entwickelt und eingesetzt werden muss, dabei mitzuhelfen, die Entwicklung unserer Gesellschaft zu fördern“, ist wesentlicher Bestandteil unserer Grundhaltung. Seit ihrer Gründung hat die UW/H in unterschiedlichen Formen und auf unterschiedlichen Ebenen gesellschaftliche Verantwortung übernommen und soziales Engagement umgesetzt. Als Organisation steht die Universität Witten/Herdecke in einem regen und engen Austausch mit ihrer Umwelt: von den Bürgern der Stadt Witten und regional ansässigen Unternehmen über soziale und kulturelle Einrichtungen des Landes bis hin zu international tätigen Organisationen, Konzernen und Stiftungen.

Gemessen an dem noch zarten Lebensalter und der vergleichsweise geringen Zahl Studierender und 500 Mitarbeitern sind in den vergangenen Jahren eine Reihe beachtlicher sozialer, gemeinwohlorientierter, unternehmerischer und kultureller Projekte entstanden. Die UW/H bietet auch unter den Bedingungen der Bologna-Reform und einer zunehmenden Ökonomisierung der Universitäten alle Freiheiten, theoriebasiert und praxisnah, ethisch und ästhetisch sowie interdisziplinär und undiszipliniert zu studieren. Und sollte die Präsidentin der Harvard-Universität, Drew G. Faust, mit ihrer Einschätzung richtig liegen, dass die universitäre Kultur grundlegend und undiszipliniert sei, dann sind wir schon heute ganz gut aufgestellt:

in und zwischen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur.

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Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen und Umbrüche der letzten Jahre zeigen, dass nicht allein fachliche Exzellenz, sondern insbesondere auch werteorientiertes Handeln von Unternehmerpersönlichkeiten und Entscheidungsträgerinnen und -trägern erwartet wird. Seit ihrer Gründung 1984 ist es daher das Ziel der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, nicht nur fachlich versierte, unternehmerisch denkende und handelnde Absolventinnen und Absolventen hervorzubringen, sondern auch ethisch und intellektuell gebildete Persönlichkeiten, die die Haltung und die Bereitschaft zur späteren Übernahme von Verantwortung in Wirtschaft und Gesellschaft mitbringen und täglich weiterentwickeln. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist dabei die Kombination von rigoroser wissenschaftlicher Ausbildung mit konsequenter Einbindung von Praktikerinnen und Praktikern und eigener Praxiserfahrung der Studierenden in die Lehre.

Aktuell lehren und forschen rund 30 Professorinnen und Professoren (inklusive Gast- und Honorarprofessuren) an der Fakultät. Diesen stehen rund 500 Studierende gegenüber, womit die Wirtschaftsfakultät eines der besten Betreuungsverhältnisse aller Universitäten in Deutschland aufweist. Drei große Institute prägen das Profil der Fakultät im besonderen Maße: das Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI), das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) und das Wittener Institut für Institutionellen Wandel (WIWa). Hinzu kommt das Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung mit einer Spezialisierung auf die Lebensmittelbranche. In der Forschung sind die inhaltlichen Schwerpunkte Unternehmensführung (inklusive Familienunternehmen), Personal und Organisation sowie Demokratie und Wachstum. In der Lehre bietet die Fakultät vier Studiengänge an, die Bachelorstudiengänge Business Economics und Philosophie, Politik und Ökonomik sowie die Masterstudiengänge Management und Philosophy, Politics and Economics, den ersten internationalen Studiengang der UW/H, der rein in englischer Sprache unterrichtet wird.

Als Nachweis ihres Erfolgs belegt die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft seit vielen Jahren in den einschlägigen Rankings (CHE, trendence barometer und universum) durchgängig Spitzenplatzierungen.

Wirtschaft in Witten: mehr als eine Business School.

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Wittener Institut für Familienunternehmen

Seit seiner Gründung 1998 ist das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) Deutschlands Pionier und Wegweiser akademischer Forschung und Lehre zu Besonderheiten von Familienunternehmen. Es ist als Institut in die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Witten/Herdecke integriert und hat sich zur Aufgabe gesetzt, die besondere Unternehmensform „Familienunternehmen“ aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen zu erforschen. Mit aktuell 18 Professoren und Professorinnen leistet das WIFU einen signifikanten Beitrag zur generationenübergreifenden Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen. Ziel ist es,

  • die Chancen und Risiken der Unternehmensform Familienunternehmen näher zu beleuchten,
  • einen substanziellen Beitrag in Theoriebildung, Forschung, Lehre und Praxistransfer zu leisten,
  • den Meinungs- und Erfahrungsaustausch von Mitgliedern aus Familienunternehmen und Unternehmerfamilien zu fördern,
  • potenzielle Nachfolger und Führungskräfte für Familienunternehmen auszubilden und mit zahlreichen Aktivitäten die Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen zu stärken.

Aufbau

Die Grundstruktur des WIFU ist an den drei Systemlogiken eines Familienunternehmens – Familie, Eigentum, Unternehmen – ausgerichtet und kombiniert die folgenden vier Forschungs- und Lehrbereiche miteinander:

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Familienunternehmertum
  • Führung und Dynamik von Familienunternehmen
  • Personal und Organisation, insbesondere in Familienunternehmen
  • Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Recht der Familienunternehmen

Trägerschaft

Das Institut wird von 75 Familienunternehmen getragen. Dieser „Club der Institutsträger“ bietet:

  • eine Plattform, mit der Möglichkeit zu einem produktiven Austausch in einem einzigartigen Netzwerk
  • einen geschützten Rahmen, der eine besondere Intimität vertrauensvoller Gespräche auch über sensible Themen gewährleistet
  • die Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Institutsträger-Treffen. Hier werden in einzigartiger Nähe zwischen Praxis und Forschung aktuelle Themen aus beiden Bereichen diskutiert.
  • Forschungskooperationen mit den Familienunternehmensforschern und Studierenden der Universität Witten/Herdecke

 

 

Anfragen zu Aktivitäten des WIFU oder auch zu einer Mitgliedschaft im „Club der Institutsträger“ richten Sie bitte an:

Prof. Dr. Tom Rüsen
Telefon: +49 2302 / 926 – 513
Fax: +49 2302 / 926 – 561
E-Mail: tom.ruesen@uni-wh.de
Internet: www.wifu.de

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